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Intonation Deidesheimer Kunsttage 2014 28. März - 6. April 2014
28. März - 6. April 2014

10 Jahre Intonation - 33 Künstler - 14 Länder, ein Film und ein Film über den Film


"Das erste Mal in Deidesheim bei Mandelblüte und kahlen Weingärten. Zehn Tage arbeiten mit Keramikern ist wenig Zeit und doch ist es ein intensives Sehen und Verstehen der Kunst- und Arbeitsauffassungen der Teilnehmer. Das erste Symposium war improvisiert, charmant, persönlich und freundschaftlich. F.J. Altenburg mit seinem Understatement, das den Weg freimacht zu einer ironischen Selbstdistanzierung und -relativierung und Klaus Lehmann mit seiner zielgenauen Absichtslosigkeit, waren die guten Geister dieses Anfangs und Friederike Zeit war es, die wie nebenher für alles Notwendige und Gute gesorgt hat und es immer wieder tut. Sie findet Sponsoren, Sympathisanten, Freunde, sucht und findet immer wieder Unterstützer, sie wirft ihr Organisationstalent in die Waagschale, als ob es nichts anderes gäbe- denn sie ist "auch" Keramikerin und Bildhauerin - und verdient ihr Geld damit.
Also ein kleines Wunder, das sich da immer wieder ereignet.
Deidesheim ist ein Ort geworden, ganz still und nebenher, in dem viele keramische Fäden zusammenlaufen, ein Ort des Austauschs und des Interesses. Gewachsen eben."
Hans Fischer

Hans Fischer traf ich 2004 während eines Symposium in Gmunden. Er wurde ein Teilnehmer der ersten Gruppe, die eingeladen war.

Die Intonation - Deidesheimer Kunsttage bedeutet 10 Tage intensives Arbeiten, Kommunikation unter Künstlern miteinander und interessierten Besuchern. Für das Publikum gibt es selten eine bessere Chance näher an einen Schaffenden und sein Werk heranzukommen und Fragen zu stellen.

Als ich vor 10 Jahren ganz spontan beschloss die Intonation zu starten, hätte ich niemals gedacht, ein so internationales, vielbeachtetes Symposium aufbauen zu können.

All die Kollegen mit ihren unterschiedlichen Werken, Auffassungen, Charakteren und ganz wichtig, dem kulturellen Hintergrund.

10 Jahre mit unzähligen Anekdoten, gelösten Problemen und neuen Freundschaften.

Ein Symposium ist eine Herausforderung. Der Künstler, der in einer unbekannten Umgebung plötzlich in der Öffentlichkeit arbeiten soll, unter den Augen seiner Kollegen und dem mehr oder weniger fachkundigen Publikum. Nicht jeder fühlt sich damit gleich wohl.
Es ist wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Anspannung spätestens nach dem ersten Tag schwindet. Eine familiäre Situation, in der junge Kollegen und etablierte Kollegen ohne Vorbehalte zusammen arbeiten können und sich gegenseitig befruchten.

Auch ein Abenteuer für mich! Bei der Bestellung von 1500 Kilo Ton glaubte ich zuerst an einen Schreibfehler! Es wurde ein Schauspieler eingeflogen, kleinere Animositäten beseitigt, verlorene Koffer wiederbesorgt, Kranke geheilt und so weiter und so weiter. Man wächst an seinen Aufgaben.

Die Intonation lebt von dem persönlichen Engagement des Ortes. Die Menschen, die da sind und zupacken. Sie tun das, weil sie neugierig sind auf die Künstler, die jedes Jahr zu uns kommen.

Es gehört zu der besonderen Ausstrahlung des Symposiums, dass es von vielen Helfern getragen wird. Für Besucher und Künstler ist es ein ausgesprochen schönes Erlebnis, sich so willkommen zu fühlen.

Und alle profitieren:

"Somit ist die "Intonation" für unsere Weinstadt eine Attraktion, denn zahlreiche interessierte Kunstfreunde kommen eigens zu dieser Veranstaltung zu uns, und es ist Inspiration zugleich. Die Kreativität stärkt in idealer Weise die schöpferischen Kräfte all derer, die sich um ihre Stadt und deren Bürgerinnen und Bürger kümmern." schreibt der Deidesheimer Bürgermeister Manfred Dörr.

Für das Jubiläum haben wir uns etwas sehr Besonderes ausgedacht, was vor allem dem Gedanken der Integration und Kommunikation Rechnung trägt:
Joachim Hess, Schauspieler, leitet Theaterworkshops in der Lebenshilfe Bad Dürkheim. Er wird zusammen mit einer Gruppe geistig behinderter Menschen die Künstler der Intonation und das Symposium selbst porträtieren. Eine große Herausforderung, ein sicher sehr spannender Dialog ist davon zu erwarten.
Diese Arbeit wiederum wird von Eva Geib, Studentin des Mediendesigns, dokumentiert.

Das ganze Jahr 2014 wird gefeiert! Im Frühling starte ich mit meinem neuen Projekt, der Galerie Friederike Zeit, Raum für Kunst und angewandte Kunst. Den Anfang macht die 10te Intonation vom 28.März bis 6. April 2014. Teilnehmer sind Hans Fischer, Svein Narum, Torbjørn Kvasbø, József Zakar, Tomoko Fujisaki, Franz Josef Altenburg und ich.

Zur Abschlußausstellung erwarten wir noch Medi Zimmermann, Jochen Rüth, Peter Burkhardt und Andrea Platten.

Vom 14. bis 22 Juni zeige ich Vasen, brauchbar / unbrauchbar mit floraler Installation und zum großen Finale, 30. August bis 14. September, den "Dialog der Generationen", in denen internationale, junge und arriviertere Künstler aus 10 Jahren Symposium den Mitgliedern der Gruppe 83 gegenübergestellt werden.


Infos unter:
www.intonation-deidesheim.de
www.galeriefriederikezeit.de