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Über die Künstler 2007
Presse über die Intonation 2006
Zu den Künstlern:

Die Symposiumteilnehmer:

Anne Currier
art.alfred.edu/faculty/fa_currier.html
Anne Currier 1950 in Kentucky geboren, lebt und arbeitet in Scio, New York, Amerika. Sie ist Professorin an der Kunst- und Design- Hochschule, New York State College of Ceramics in Alfred. Unter ihren zahlreichen Auszeichnungen findet sich auch 2 Mal der Joseph Kruson Trust Fund Award for Excellence in Teaching, Alfred University und 3 mal New York Foundation for the Arts, Individual Artist Fellowship. Ihre Arbeiten sind in vielen wichtigen Sammlungen vertreten wie das die in der permanenten Sammlung de Metropolitan Museum of Art, NYC; die Renwick Gallery of the National Museum of American Art, Smithsonian Institutions, Washington, D.C.; the Contemporary Museum, Honolulu, HA; the Musee des Arts Decoratifs de Montreal, Quebec, Canada; the Los Angeles County Museum of Art, CA und the Museum of Contemporary Art, Kyung-ju, South Korea.
Ihre keramische Skulpturen die im Wechselspiel zwischen Masse und Leichtigkeit stehen, zwischen Vorsprung und Rückzug, Licht und Schatten, Inhalt und Räumlichkeit sind das Kernthema ihrer Arbeit. Die Formen sind die Spieler, sich überkreuzend, ausdehnend kollidierend oder passierend, durch/über/unter, Raum voneinander fordernd. Bei manchen Arbeiten ist die erwiesene Referenz an den menschlichen Körper präsent. Die Oberfläche der gebrannten Glasur erscheint weich, ist hart und fühlt sich wie Sandpapier an. Dieser visuell- taktile Aspekt von Oberfläche, kombiniert mit Licht und Schatten, löst visuelle Illusionen und räumliche Doppeldeutigkeit aus.

Friederike Zeit
www.friederikezeit.de
Friederike Zeit 1963 in Deidesheim geboren, ist Initiatorin und Kuratorin der Intonation, die 2009 das 5. mal stattfinden wird. Sie selbst war schon an Ausstellungen in zahlreichen Ländern ( Korea, Spanien, Griechenland, China, Luxemburg u.v.a.) beteiligt, mehrfach ausgezeichnet ( z.B. internationale Biennale für keramische Plastik 2002) und seit 2008 Mitglied der internationalen Akademie für Keramik
Mit großer Spontaneität und Souveränität "zeichnet" sie ihre Plastiken in den Raum. Es ist ein Spiel mit fast sich wiederspechenden Formelementen, die einen Dialog eingehen und Spannungsfelder bilden.
Man könnte sie Raumkalligrafien nennen.

Hans Fischer
Keramiker und Bildhauer 1957 geboren in Bruckmühl, Niederbayern
1978-80 Lehre bei Jörg von Manz
1980-82 Arbeit in Töpfereien in Deutschland und in Süditalien
1983 eigene Werkstatt zusammen mit Maria Fischer
Seitdem zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Hans Fischer über Hans Fischer:

Entsprechungen
Leiblicher Raum, geistiger Raum
Wenn ich den einen verändere, erweitere, verändere und erweitere ich den anderen mit.
In Resonanz kommt der Raum, der bekannt, bewohnt, zugänglich ist, alles andere ist unbe-
Ungewohnt.
Wert, Unwert. Das darf der Leib, das darf er nicht. Das Urteil gibt die Erlaubnis oder das
Verbot.
Umkehrung
Was ist, wenn der Leib sagt, was er will und wünscht?
Die Leiblichkeit die ich bin, hat eine Sprache, sie spricht mit mir. Ungewohnt.
Tun
Als leibliche Äusserung und Selbstverständnis.
Anschaulichkeit
Das gemachte Ding steht vor mir, ich kann Mich-Leib sehen. Es steht vor mir: Tatsachen
anschauen. Tatsachen sind verständlich. Ich mache mich mir selber verständlich.
Dazugeschenkt
Mehr als Leib und Geist. Ich mache ein Ding, das etwas Unbekanntes noch dazuschenkt, nicht
immer, aber manchmal.


József Zakar
József Zakar ist der jüngste der teilnehmenden Künstler 2009. 1985 in Ungarn geboren, lebt und arbeitet er in Cegléd ,Ungarn.
Schon während seine Studiums an der Moholy – Nagy University of Art and Design in Budapest beteiligte er sich an nationalen und internationalen Ausschreibungen, z.B. in China, Frankreich und Ungarn, mit Erfolg. 2008 gewann er den Sonderpreis der Biennale für Keramik in Pécs.
Er experimentiert mit Räumlichkeit, Durchblicken und Bewegung. Verzogene Kanten bringen die Architekturen zum tanzen.
Manchmal finden sich unterschiedliche Materialien in seinen Arbeiten und es ist immer wieder interessant zu sehen inwieweit sich diese gegenseitig beeinflussen.
József Zakar ist mit seinen 23 Jahren ein noch sehr junger Künstler, umso überraschender ist sein sicherer Umgang mit Material und Proportionen.

Klaus Lehmann
Klaus Lehmann, 1927 in Berlin geboren. Er ist in vielen internationalen und nationalen Sammlungen vertreten (Oslo, Kunstindustriamuseet, Prag, Nationalgalerie Darmstadt, Hessisches Landesmuseum u.v.a.), ausgezeichnet mit dem Westerwaldpreis 1989 und den Preis für moderne Keramik Offenburg 1991.
Er wird 2009 das vierte mal bei der Intonation dabei sein. Nach wie vor forscht und sucht er, bleibt keineswegs bequem auf der Stelle stehen, was auch an die Betrachter seiner Plastiken die höchsten Ansprüche stellt. Zur Zeit beschäftigt er sich mit Plätzen. Es ist ein Spiel mit verschiedenen Versatzstücken, frei flottierende Gedanken eine Bildhauers.

Svein Narum
www.svein-narum.no
Svein Narum,1951 geboren, lebt und arbeitet in Lunde, Norwegen. Studiert hat er in Bergen am College of Art & Craft.
Ausgestellt hat er unter anderem in Frankreich, Korea, England, Deutschland usw.. Svein Narum wurde ausgezeichnet mit zahlreichen nationalen Stipendien, unter anderem mit dem lebenslang garantierten Einkommen für Künstler.
Er beschäftigt sich in seiner Werkstatt ausschließlich mit Gefäßen für den täglichen Gebrauch. Wie sein Freund und Kollege Torbjørn Kvasbø geht er mit dem Ton kraftvoll und expressiv um. Sein Pinselwerk ist voller Spontaneität und Poesie. Der Holzbrand verleit den Glasuren Tiefe und Strahlkraft. Wer mit seinem Geschirr täglich umgeht fühlt die große Sinnlichkeit und "Menschennähe" die jedes Stück inne hat.
Es wird sehr interessant sein Narum und Kvasbø nebeneinander in der ehemaligen Synagoge zu sehen. So verschieden die Erzeugnisse auf den ersten Blick zu seien scheinen, so nah sind sich doch die Ideen der Erzeuger.

Torbjørn Kvasbø
www.kvasbo.com
1953 in Norwegen geboren, lebt und arbeitet in Venabygd/Norwegen.
Professor an der Unversität Gothenburg, Schweden, 1996-2000
Professor an der Universität Konstfack, Stockholm, Schweden, 2000-2010.
Kvasbø ist in der ganzen Welt zu Hause, seien es Auszeichnungen seiner Arbeiten (z.B internationale Biennale Korea, 1 Preis des 51 Premio Faenza Concorso Internationale u.v.m.) Vorlesungen, oder Ausstellungen.
In seinen Arbeiten versucht er Emotionen anzusprechen ,in dem er impulsiv, überschäumend, schön und abstoßend arbeitet. Das öffnet Gefühle schwankend zwischen Anziehungskraft und Abstoßung, Beunruhigung und Stabilisierung. Er pflegt sein Werk "zwischen Ton und Verstand " zu nennen. Das versucht er aus einer Kombination aus Kalkulation und Präzision im Handwerk und Material mit Intuition, Feingefühl und Expressivität zu erreichen.
Er wird gemeinsam mit seinem Landsmann und Freund Svein Narum in der ehemaligen Synagoge zu erleben sein.

Lotte Reimers
www.lottereimers.de
1932 in Hamburg geboren, hat in vielen Wanderjahren zusammen mit Jakob Hinder eine bedeutende Sammlung mit moderner Keramik zusammengetragen. Ihre Gefäße baut sie auf, setzt mit Glasur bedeckte Flächen rauen unglasierten entgegen. "….die Ruhe ausstrahlen und gleichzeitig gezähmte Urkräfte ahnen lassen, das ist für mich immer wieder Zwang und Verlockung zugleich." Sagt sie selbst über ihre Arbeiten.

Zusätzlich zur Ausstellung:

André von Martens
1967 in Friedrichroda geboren, lebt und arbeitet in Gosda, Brandenburg. Er ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grassipreis für Material und in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten. Seine Gefäße dreht er auf Töpferscheibe, strukturiert und poliert die Oberfläche und brennt sie dann in einem speziell konstruierten Brennofen auf 100o Grad.Danach kommen die Gefäße in einen Behälter mit auf 150 bis 170 Grad warmen Bienenwachs. Daraufhin sind die Gefäße dicht. Martens stellt unaufdringliche, spannungsreiche Gefäße her, deren Feinheiten man noch nach langer Zeit entdecken kann, obwohl man dachte das Stück schon zu kennen.

Medi Zimmermann
aus Villingen - Schwenningen stellt bezaubernde Gefäße auf der Töpferscheibe her, die sie mit poetisch- informeller Malerei versieht. Ihre lebendig gewachsenen Formen sind im allerbesten Sinne dem Gebrauch zugeschrieben.

Regine Hohmann
aus Schondorf am Ammersee beschäftigt sich mit Seladon auf Porzellan, wie Wasser über weißem Sand, wie der Himmel im See, wie Tau auf dem Gras, das sind die Bilder, die sie auf ihr Geschirr zu zaubern versteht.