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Zu den Künstlern:

Die Symposiumteilnehmer:

Valda Podkalne lebt und arbeitet in Riga, Lettland. Natur, Architektur, der Mensch und Poesie sind Reflektionsfelder ihrer Arbeit. Sie benutzt dafür überwiegend Porzellane, gießt Einzelteile, die dann montiert werden. Unter anderem gewann sie 1999 den Westerwaldpreis, 2001 3. Preis – Internationale Triennale "Zeitgenössisches Porzellan", Nyon (CH). Ausgestellt hat sie an vielen internationalen Orten.

Tomoko Fujisaki ist in Omonma, Japan geboren, studierte in Budapest und ist danach zurückgekehrt. Auch sie hat sich intensiv mit Porzellan beschäftigt. In ihrem Werk macht sie sich in sehr besonderer Weise den Brennvorgang zu nutze. Sie feuert ihre Stücke so hoch, das die kleinen montierten "Fühler" anfangen sich zu bewegen. Daraus entstehen faszinierende Gebilde irgendwo zwischen Technik und Floralem.

Jens Trimpin lebt und arbeitet in Mannheim. Er arbeitet vorwiegend in Stein. Seine Arbeiten finden sich in vielen öffentlichen Sammlungen und auch im Kunst am Bau fühlt er sich zu Hause. Über seine Arbeit sagt er: »Die direkte Auseinandersetzung mit dem Material und das Herstellen-Wollen der »immer gleichen »Skulptur sind Hauptauslöser meiner Arbeit«.

Klaus Lehmann ist ein Künstler, der sein Leben lang auf der Suche war und noch immer ist. Mit seinen 80 Jahren hat er sich noch lange nicht bequem eingerichtet. Zur Zeit arbeitet er an Plätzen, mit Gattern umgeben, und Landschaften, die scheinbar schon vor langer Zeit verlassen wurden. Er hat so viele Hacken geschlagen in seinem Leben und wir dürfen gespannt sein, wohin der nächste führt.

Franz Josef Altenburg ist in diesem Jahr das zweite Mal zu Gast in Deidesheim. Er zählt zu den ersten, unverwechselbar eigenständigen Keramikern der österreichischen Szene. Er markiert einen Anspruch, der auch international standhält, sich als Kontrapunkt zu einigen seiner ausländischen Kollegen bei Ausstellungen und Keramikwettbewerben bewährt, aber auch die persönliche Note, den Charme und die skurrile Doppelbödigkeit vieler Arbeiten des Landeskulturpreisträgers 1989 widerspiegelt.

Christoph Möller betreibt sein Atelier in Diesen am Ammersee. Seit geraumer Zeit erkundet er doppelwandige Gefäße. Diese wachsen und entfalten sich in einer Folge von Ein- und Ausstülpungen. Dabei öffnen sich unterschiedlichste Räume, Zwischenräume und Übergänge. Und Fragen nach dem Wohin der Bewegung.

Friederike Zeit ist Initiatorin der Intonation und für die Auswahl der Künstler zuständig. Seit letztem Jahr Mitglied des IAC ( International Academy of Ceramics) , ausgezeichnet unter anderem mit dem 1. Preis der internationalen Biennale für Keramik, Mamer, Luxemburg und vertreten in internationalen Sammlungen. Mit großer Freiheit verwendet sie den Ton und erzeugt eine Leichtigkeit, die man diesem Material eigentlich nicht zuschreibt. Die Kombination aus "Endlosbändern", Rohren und Winkel ergeben in ihrer Gesamtheit eine Art Kalligrafie.

Lotte Reimers öffnet an den letzten beiden Tagen ihr Atelier. Sie sagt: "Als ich vor einiger Zeit gefragt wurde, war das vergangene Jahr erfolgreich….gab es einen Moment Stille und dann kam spontan von mir: Ja. Ich lebe noch und ich kann noch arbeiten, womit ich natürlich meine "keramischen Formulierungen" meinte.

Zusätzlich zur Ausstellung:

Medi Zimmermann aus Villingen-Schwenningen stellt bezaubernde Gebrauchtkeramik her, die sie mit poetisch- informeller Malerei versieht.

Petra Bittl aus Bonn ist vielfach ausgezeichnet für ihre Gefäße. Ihre Entscheidung, Keramik zu machen und nicht in die Malerei zu gehen, hat sie nie bereut, da sie bei ihren Arbeiten die Liebe zu Grafik und Malerei nicht zu unterdrücken brauche.

Elke Eder-Eich zeigt ihre im wahrsten Sinn des Wortes prachtvollen Gefäße, die in ihrer barocken Überladenheit voller Witz und Ironie stecken und nebenbei höchstes technisches Können zeigen.