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Symposiumsteilnehmer:
Franz Josef Altenburg
Sprout Arte
Pavel Banka
Theodora Chorafas
Anne Courier
Michael Cleff
Hans Fischer
Lázlo Fekete
Zsuzsa Füzesi-Heierli
Tomoko Fujisaki
Eirik Gjedrem
Joop Haring
Simon Horn
Myriam Jiménez Huertas
Kirsten Jäschke
Motoko Katsuta
Mie Kongo
Torbjørn Kvasbø
Oyekan Lawson
Klaus Lehmann
Sunbin Lim
Michael Moore
Christoph Möller
Yuriy Musatov
Johannes Nagel
Svein Narum
Pit Nicolas
Juan Orti
Rafa Pérez
Valda Podkalne
Heidi Preuss Grew
Silvia Siemes
József Zsolt Simon
Inger Södergren
Kyra Spieker
Fritz Vehring
Vera Vehring
Jindra Viková
József Zakar
Friederike Zeit

Zusätzliche Teilnehmer
der Abschlussausstellung:
Petra Bittl
Peter Burkhardt
Elke Eder-Eich
Martin Ellis
Gabi Ehrminger
Martin Georg
Claudia Henkel
Georg Hach
Thomas Hirschler
Christine Hitzblech
Regine Hormann
Andre von Martens
Johannes Peters
Andrea Platten
Judith Radl
Lotte Reimers
Eva von Ruckteschell
Jochen Rüth
Billa Reitzner
Frank Schillo
Martina Sigmund-Servetti
Christine Wagner
Kaja Witt
Medi Zimmermann

Initiatorin:
Friederike Zeit

Konstruktionen 2011-2012 h 194 - 94 cm



Simon Horn | *1978 | Halle, Deutschland | Intonation 2013, 2016

In meiner künstlerischen Arbeit setzte ich mich mit meiner Umgebung als Erfahrungsraum auseinander. Mich interessiert der Mensch im Spannungsverhältnis zu dem gebauten Umraum. Meine Auseinandersetzung mit diesem Thema ist ein offener Prozess des Suchens, Ansammelns, Experimentierens und Eingrenzens. Während ich baue, entwickle und arbeite entstehen Raumkörper, Fragmente, Grabungen und geschichtete Konstruktionen.
Die Motivation zu dieser Arbeit entwickelt sich aus dem Bedürfnis, eigene Räume zu gestalten und sichtbar zu machen, die auch phantastische Räume sind. Meine Raumskulpturen, die ich auch als Erinnerungsskulpturen bezeichne, sind kein Abbild tatsächlich gebauter Räume, sie sind Projektionen von Gesehenem, Erlebtem und Erinnertem. Meine Arbeiten entstehen aus einem starken Körpergefühl heraus, sie sind Ausdruck empfundener Körperlichkeit. Sie sind mehr Kreatur als Architektur.
Das gestalterische Verhandeln über Form und Wirkung, die Auseinandersetzung mit Struktur, Materialität und ihrer Wahrnehmung sind ein wesentlicher Teil meiner Arbeit. Bei dieser Form- und Materialbefragung und in der Beschäftigung mit räumlichen und architektonischen Aspekten entwickelt sich das Verständnis und Erscheinungsbild der Arbeit. Das Material trägt die Idee.
Aus umbauten (Körper-) Räumen werden gebaute Körperräume und aus Gebäudekörpern werden Körpergebäude. Meine Arbeiten sehe ich als Aufforderung unterschiedliche Betrachtungsperspektiven einzunehmen und sich zu fragen, von welchem Standpunkt aus wir unsere Vorstellung von dem was wir sehen, ergänzen, ansetzen und entwickeln.