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Symposiumsteilnehmer:
Franz Josef Altenburg
Sprout Arte
Pavel Banka
Theodora Chorafas
Anne Courier
Michael Cleff
Hans Fischer
Lázlo Fekete
Zsuzsa Füzesi-Heierli
Tomoko Fujisaki
Eirik Gjedrem
Joop Haring
Simon Horn
Myriam Jiménez Huertas
Kirsten Jäschke
Motoko Katsuta
Mie Kongo
Torbjørn Kvasbø
Oyekan Lawson
Klaus Lehmann
Sunbin Lim
Michael Moore
Christoph Möller
Yuriy Musatov
Johannes Nagel
Svein Narum
Pit Nicolas
Juan Orti
Rafa Pérez
Valda Podkalne
Heidi Preuss Grew
Silvia Siemes
József Zsolt Simon
Inger Södergren
Kyra Spieker
Fritz Vehring
Vera Vehring
Jindra Viková
József Zakar
Friederike Zeit

Zusätzliche Teilnehmer
der Abschlussausstellung:
Petra Bittl
Peter Burkhardt
Elke Eder-Eich
Martin Ellis
Gabi Ehrminger
Martin Georg
Claudia Henkel
Georg Hach
Thomas Hirschler
Christine Hitzblech
Regine Hormann
Andre von Martens
Johannes Peters
Andrea Platten
Judith Radl
Lotte Reimers
Eva von Ruckteschell
Jochen Rüth
Billa Reitzner
Frank Schillo
Martina Sigmund-Servetti
Christine Wagner
Kaja Witt
Medi Zimmermann

Initiatorin:
Friederike Zeit

 



Martina Sigmund-Servetti | Heilbronn | Intonation 2013

Porzellan [ italien. porcellana, urspr. Name einer Meeresschnecke mit weißglänzender, porzellanartiger Schale] das, die feinste Tonware. Porzellan besteht aus
40- 65% Kaolin (Porzellanerde)
15- 35% Feldspat
12-30% Quarz
Porzellan ist sowohl ein sehr sensibles, als auch ein sehr charaktervolles und eigenwilliges Material, das eine besondere Sorgfalt und Aufmerksamkeit beim Entstehungsprozess erfordert und auch einfordert.
Die charakteristischen Gegensätze, wie Dichte, Härte, Leichtigkeit und Transparenz, die das Material in sich birgt, faszinieren mich und sind eine Herausforderung für meine Arbeit. Diese Qualitäten des Materials aufzunehmen, mit ihnen zuarbeiten , zum Vorschein zu bringen und daraus Gefäße auf der Drehscheibe herzustellen, die dem Betrachter diese ureigenste Charakteristik des Materials vermittelt und begreifen lässt, ist mir ein Anliegen.

So entstehen Gefäße, die durch ihre klare Form sowohl für sich alleine stehen können, als auch ihre Funktion unterstreichen. In der Oberflächengestaltung nehme ich gerne das Thema der Polaritäten wieder auf, glatt - strukturiert, glasiert - naturbelassen. Die unterschiedlichen Oberflächen werden so begreifend zum haptischen Erlebnis. Der besondere Reiz meiner Porzellanarbeiten lebt von dem Kontrast zwischen der Kühle des Materials und der organisch inspirierten Formgebung.